EXLEX-Projekt – „Kulturreporter/-in Niederrhein“

„Lokale Kulturprojekte und –vereine  stärker an die in ganz NRW vorhandenen Strukturen der Lokal- bzw. Bürgerradios andocken“ – das ist die Grundidee eines neuen Projekts von EXLEX e.V.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Kulturraum Niederrhein e.V. entsteht so in den nächsten Monaten eine bürgermediale Plattform für kulturelle Themen, die vor allem die Möglichkeiten der Digitalen Kommunikation stärker in den Blick nehmen wird.

Die Kooperation mit den in NRW im Bürgerfunk/Lokalfunk engagierten Bürgermedien, die sich neben ihrem unmittelbaren medialen Wirken vor allem durch ihren partizipativen Ansatz, einen niederschwelligen Zugang sowie durch ihre Kompetenzen und Fertigkeiten im journalistischen Handwerk und der Medienkompetenzvermittlung auszeichnen, ist vor allem im Hinblick auf flache Hierarchien und das Fehlen von Interessen gesteuerten Einflussnahmen gekennzeichnet.

Die Bürgermedien stärken darüber hinaus demokratische Meinungsbildungsprozesse und sind gleichermaßen Produzenten sowie Rezipienten verpflichtet – ein Ansatz der so weder bei den öffentlich-rechtlichen noch bei den privaten Medienschaffenden zu finden ist. Dadurch sind die Bürgermedien besonders geeignet Themen  und Inhalte losgelöst von „Quotendruck“ und „Machbarkeitscheck“ anzubieten.

In dem Projekt „Kulturreporter/-in Niederrhein“ sollen kommunal in der Kulturarbeit engagierte Menschen durch ein handlungsorientiertes Weiterbildungsangebot zu einer eigenständigen Mitarbeit im Hörfunk angeregt werden.  Das Projekt setzt in den Weiterbildungsangeboten neben klassischen Präsenzangeboten auf die Vorteile, die sich aus der Digitalisierung ergeben. Durch „Webinare“, digitale „Face-To-Face“-Angebote und „Co-Working“ auf Basis von Cloudstrukuren und einfach zu erarbeitenden digitalen Werkzeugen (z.B. Teamviewer) soll auch eine moderne, zeitgemäße Grundlage für eine vernetzte digitale Kulturredaktion ausgebildet werden.

Begonnen wird zunächst in den Städten Neuss, Mönchengladbach und dem Kreis Kleve. Aber auch andere Städte haben schon ihr Interesse an einer Mitarbeit bekundet.

Das Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms für Regionale Kulturpolitik ausgewählt und wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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